egal wie scheisse der Unterricht ist, den ich hier durchziehen muss.. die machen immer mit :) und die heitern mich sehr auf.. so zutraulich..
8 Kommentare:
Anonym
hat gesagt…
Gibt es an der Schule eigentlich auch Bücher? Also englische, leicht zu lesende Kinderbücher? Das wäre ja vielleicht auch noch eine idee für Beschäftigung. Einfache Geschichten auf englisch vorlesen und selbst lesen lassen. vielleicht niveau "Bilderbuch" mit ganz wenig Text und vielen Bildern??
Hi Vicky, naja, Du mußt Dir einfach vorstellen, daß die von dem Unterricht nicht viel verstehen, nicht weil Du nix kannst, sondern wiel die Deine Sprache nicht verstehen! War mein Vorschlag mit Bildern malen oder Figuren ausschneiden und damit kleine Theaterspielchen spielen eigentlich nix? (Fingerpüppchen aus Papier, farbige Verkleidungen für Farbenlernen, zusammen Obstsalat herstellen und Tätigkeiten benennen, Pantomime darstellen für Tätigkeiten und die Kinder müssen raten usw.)- Sonst fällt mir im Moment auch nix ein, aber vielleicht geh ich am Dienstag mal in die Bücherei und such da nach Ideen? cv
Huhu, ...oder übers internet einfache kinderlieder suchen, musik macht doch eigentlich allen kindern spaß, mit klatschen, vielleicht trommeln o. ä. (zur not selbstgebaut?), überhaupt kombiniert mit bewegung, so a la waldorf? ein begrüßungs- und ein abschiedslied? zumal es ja ganz anders ist als ihre eigene musik?! oder rollenspiele? hast du denn für solche fragen keine ansprechpartner, ehemalige, "mitbetroffene"? geduld, bei so wenig std dauert es eben auch, bis du erfolge siehst, aber sie spüren bestimmt, daß du es ernst meinst und ihnen helfen willst und sie respektierst aber auch nicht aufgibst. das wird schon...lg annette
nochmal... falls du im internet irgendwo recherchieren (und hoffentlich dann auch ausdrucken kannst): www.schulfuchs.de -unterricht-links www.early-learning.de www.ego4u.de -kindergarten-lieder o.ä. http://vs-material.wegerer.at www.labbe.de -liederbaum www.worksheets.de z.b.das lied "head and shoulders, knees and toes", hatte A. auch mit der jeweiligen bewegung in grundschule und fands total lustig u klasse... oder galgenmännchen zum aktuellen wortschatz lg annette
Lesen lernen ist m.E. das Wichtigste fuer die Kinder, damit sie sich im Verein mit der noetigen Energie und dem noetigen Glueck weiter herausstrampeln koennen, auch wenn mal keine Lehrer sondern vielleicht nur Buecher fuer sie da sind. Darf ich geschwind die von einem Bulgaren entwickelte Superlearning-Methode beschreiben? 1 - Aktives Lernkonzert Hintergrundmusik Vicky liest Text vor, Kinder hoeren und lesen still mehrere Wiederholungen 2 - Entspannung bei Kindern: vielleicht Bild malen zum Text 3 - Passives Lernkonzert Kinder schließen Augen oder malen weiter Vicky liest zusammen mit ind.Lehrerin die wichtigen Worte so, ganz langsam: Englisch - Hindu - Englisch 4 - Kinder lesen Text laut mit 5 - Kinder beschriften ihre Bilder oder Vicky diktiert Bleib bzw. werde gesund! Passe auf Dich auf! - Viel Kraft und Liebe fuer Deine Arbeit mit den Kindern! Gruss und fmfmfmfm
hallo, danke fuer die ganzen tipps anregungen und ideen.. leider kann ich damit nicht wirklich was anfangen.. zum einen liegt das an den lehrerinnen, die zwar alle meine vorschlaege mit einem nicken annehmen, aber nichts tun, mir nicht helfen, dauernd kontraproduktiv sind (zb die kinder, wenn ich grad was mach, zu den computern rufen oder so) und wenn ich sag "why aren't they able to spell?" blos sagen "they aren't able to do anyhting" oder so.. keine ahnung, also jedenfalls laeuft es ohne deren unterstuetzung nicht. und da ich hier eh nicht die kompletten schulstrukturen aufbrechen kann, hab ich mit dazu entschlossen, einfach deren unterrichtskonzept mitzufuehren und dann halt hier und da mal eigene ideen einfliesen zu lassen. wird wohl das effektivste sein.. denn (und hier kommt punkt nr 2) ich glaub ich ueberschaetz die kinder auch einfach. die sind total schlecht, nicht nur in englisch sondern in jedem fach.. heute haben wir nen mathetest mit der dritten klasse gemacht und 80% konnten nicht addieren und subtrahieren!! ich weiss nicht woran das liegt, ich schaetz mal es ist ne kombination aus schlechten, unausgebildeten lehrern, unbrauchbaren unterrichtsmaterialien (wenn ich mir die englischbuecher so anguck) und den sozialen problemen..also dass sie halt daheim auch nicht lernen oder HA machn oder so, ich weiss es nicht. ausserdem sind die nicht mal in der lage, einfachste spiele zu spielen. hab ein memorie gebastelt.. die haben ewig gebraucht, das prinzip zu verstehen, dann konnten sie nicht stillsitzen, haben die karten total verknickt und ausserdem die ganze zeit probiert zu spickeln.. und ich hatte einfach keinen bock mehr -.- also mach ich jetzt das, was vadya und bhavna mir sagen.. wird wohl vielleicht einfach das beste sein. aber trotzdem vielen dank fuer die ganzen tipps.. vielleicht kann ich ja doch das eine oder andere davon mal..einbauen..
Auch auf die Gefahr hin, mir den Unmut Deiner sämtlichen Tanten zuzuziehen: Du hast Recht. Du bist weder in Indien um das dortige Erziehungssystem zu reformieren noch bist Du Entwicklungshelferin an dieser Schule. Mach einfach das, was man von Dir erwartet (und vielleicht ein kleines bisschen mehr) und alle werden glücklich sein. Beste Grüße aus Roßwag von Bernd.
Hi Vicky, ich gehe noch weiter und ziehe mir nicht nur den Unmut von Tanten sondern womöglich auch den von Onkeln zu: Sieh Dir mit wachen Sinnen an, wie der Unterricht gestaltet ist ob und wie das Schulsystem aufgebaut ist. Vielleicht (aber nur vielleicht) hast Du dabei die Erkenntnis, daß man dort das Unterrichten von Kindern - und zumal ja vielleicht auch von Problemkindern!! - ganz anders versucht als bei uns. Könnte es sein, daß das, was Du gerade erlebst, so eine Art von Kultur- und Schulkulturschock ist? Es hat in Englang vor Jahrzehnten einmal einen Schulreformer gegeben, der hat die herkömmlichen Schulsysteme mit (ich übertreibs jetzt mal total)ihrem "militärischen Drill", mit diesem unbedingten Gehorsam, mit diesen durchstrukturierten Ordnungssystemen, mit diesen z. T. unseligen Klassensystemen und dem Abfragen von eingetrichterten, eingebläuten und oft genug unsinnig auswendig gelernten Lernergebnissen in Form von Klassenarbeiten - dieser Pädagoge hat das in Frage gestellt. Vor allem auch, weil ja die Schüler, die das Lernziel am Ende des Schuljahres nicht erreicht hatten, zum Sitzenbleiben verdammt wurden - was letztendlich die Stigmatisierung eines Versagers bedeutet!! Es gibt Schulsysteme, die diesen Weg bewußt nicht gehen wollen und sich andere pädagogische Grundlagen suchen: Den Kindern einen Raum bieten, in dem sie so angenommen und aufgenommen werden, wie sie sind. Den Kindern die Möglichkeit geben, sich in diesen Schulräumen mit dem zu beschäftigen, was ihnen dort angeboten wird: Einfach nur ein Lieblingsbuch lesen, und wenn es nur Märchen sind. Oder einfach nur etwas basteln, und wenn es Papierflieger sind. Einfach nur in der Sonne sitzen und dösen und die Zeit (scheinbar) sinnlos vertrödeln. Die Kinder dürfen dies innerhalb der Schulräume ohne Ermahnungen und ohne Strafe so lange tun, bis sie von sich aus und aus eigenem Lernantrieb kommen und bei ihren Lehrern die Lernangebote, die ihnen vom ersten Tag an als Möglichkeit zur Verfügung gestellt und angeboten werden, holen. Und die meisten tun dies irgendwann! Diese Kinder lernen dann erstens, weil sie von ihrer Entwicklung her reif dafür sind (und das kann bei jedem Kind je nach Herkunft und Elternhaus ganz unterschiedlich sein)und zweitens weil sie neugierig darauf sind, etwas zu lernen. Die tun das dann auch für sich und nicht für ihre Eltern oder für den Lehrer!! Und manche dieser Kinder haben dann, je nach Begabung, innerhalb relativ kurzer Zeit sich alles Wissen angeeignet, um ein vom Staat konzipiertes Abitur abzulegen! - Vicky, dies nur als Kontrastprogramm zu unserem Schulsystem! Könnte es sein, daß an dieser indischen Schule ein ähnliches System angewandt wird und daß Du vielleicht einfach mal vor die Klasse hinstehen solltest und abwarten, ob überhaupt etwas, und wenn ja, was eigentlich von den Kindern selbst kommt? Was wollen und erwarten diese Kinder von Dir? Sind sie wirklich solche Slumkinder, die aus zerrütteten Milieus kommen, wo sie weitgehend sich selbst überlassen werden, keine Tagesstruktur erlernen, keine Basiserziehung erfahren, wie sich an Gebote und Verbote und Regeln für das gemeinsame Leben zu halten usw. usf. Was kannst Du hier voraussetzen und was nicht? Wieviel Struktur bringen diese Kinder mit und wenn ja - welche? Vielleicht íst es ja tatsächlich eine "Kulturdiskrepanz", die Dir da zu schaffen macht - neben all den Sprachproblemen! Oder es ist eine Art "Sonderschule" für Problemkinder??? Ich wünsch Dir auch bei diesem eventuellen Lernprozeß viel, viel Erfolg, warmherziges Einfühlungsvermögen und Geduld - und paß mir auf Deine Gesundheit auf! Herzlichst aus S von CV
8 Kommentare:
Gibt es an der Schule eigentlich auch Bücher? Also englische, leicht zu lesende Kinderbücher? Das wäre ja vielleicht auch noch eine idee für Beschäftigung. Einfache Geschichten auf englisch vorlesen und selbst lesen lassen. vielleicht niveau "Bilderbuch" mit ganz wenig Text und vielen Bildern??
Hi Vicky, naja, Du mußt Dir einfach vorstellen, daß die von dem Unterricht nicht viel verstehen, nicht weil Du nix kannst, sondern wiel die Deine Sprache nicht verstehen! War mein Vorschlag mit Bildern malen oder Figuren ausschneiden und damit kleine Theaterspielchen spielen eigentlich nix? (Fingerpüppchen aus Papier, farbige Verkleidungen für Farbenlernen, zusammen Obstsalat herstellen und Tätigkeiten benennen, Pantomime darstellen für Tätigkeiten und die Kinder müssen raten usw.)- Sonst fällt mir im Moment auch nix ein, aber vielleicht geh ich am Dienstag mal in die Bücherei und such da nach Ideen? cv
Huhu,
...oder übers internet einfache kinderlieder suchen, musik macht doch eigentlich allen kindern spaß, mit klatschen, vielleicht trommeln o. ä. (zur not selbstgebaut?), überhaupt kombiniert mit bewegung, so a la waldorf? ein begrüßungs- und ein abschiedslied? zumal es ja ganz anders ist als ihre eigene musik?! oder rollenspiele? hast du denn für solche fragen keine ansprechpartner, ehemalige, "mitbetroffene"?
geduld, bei so wenig std dauert es eben auch, bis du erfolge siehst, aber sie spüren bestimmt, daß du es ernst meinst und ihnen helfen willst und sie respektierst aber auch nicht aufgibst. das wird schon...lg annette
nochmal...
falls du im internet irgendwo recherchieren (und hoffentlich dann auch ausdrucken kannst):
www.schulfuchs.de -unterricht-links
www.early-learning.de
www.ego4u.de -kindergarten-lieder o.ä.
http://vs-material.wegerer.at
www.labbe.de -liederbaum
www.worksheets.de z.b.das lied "head and shoulders, knees and toes", hatte A. auch mit der jeweiligen bewegung in grundschule und fands total lustig u klasse...
oder galgenmännchen zum aktuellen wortschatz
lg annette
Liebe Vicky
Lesen lernen ist m.E. das Wichtigste fuer die Kinder, damit sie sich im Verein mit der noetigen Energie und dem noetigen Glueck weiter herausstrampeln koennen, auch wenn mal keine Lehrer sondern vielleicht nur Buecher fuer sie da sind.
Darf ich geschwind die von einem Bulgaren entwickelte Superlearning-Methode beschreiben?
1 - Aktives Lernkonzert
Hintergrundmusik
Vicky liest Text vor,
Kinder hoeren und lesen still
mehrere Wiederholungen
2 - Entspannung
bei Kindern: vielleicht Bild
malen zum Text
3 - Passives Lernkonzert
Kinder schließen Augen oder
malen weiter
Vicky liest zusammen mit
ind.Lehrerin die wichtigen
Worte so, ganz langsam:
Englisch - Hindu - Englisch
4 - Kinder lesen Text laut mit
5 - Kinder beschriften ihre Bilder
oder Vicky diktiert
Bleib bzw. werde gesund! Passe auf Dich auf! - Viel Kraft und Liebe
fuer Deine Arbeit mit den Kindern!
Gruss und fmfmfmfm
hallo,
danke fuer die ganzen tipps anregungen und ideen.. leider kann ich damit nicht wirklich was anfangen.. zum einen liegt das an den lehrerinnen, die zwar alle meine vorschlaege mit einem nicken annehmen, aber nichts tun, mir nicht helfen, dauernd kontraproduktiv sind (zb die kinder, wenn ich grad was mach, zu den computern rufen oder so) und wenn ich sag "why aren't they able to spell?" blos sagen "they aren't able to do anyhting" oder so.. keine ahnung, also jedenfalls laeuft es ohne deren unterstuetzung nicht. und da ich hier eh nicht die kompletten schulstrukturen aufbrechen kann, hab ich mit dazu entschlossen, einfach deren unterrichtskonzept mitzufuehren und dann halt hier und da mal eigene ideen einfliesen zu lassen. wird wohl das effektivste sein.. denn (und hier kommt punkt nr 2) ich glaub ich ueberschaetz die kinder auch einfach. die sind total schlecht, nicht nur in englisch sondern in jedem fach.. heute haben wir nen mathetest mit der dritten klasse gemacht und 80% konnten nicht addieren und subtrahieren!! ich weiss nicht woran das liegt, ich schaetz mal es ist ne kombination aus schlechten, unausgebildeten lehrern, unbrauchbaren unterrichtsmaterialien (wenn ich mir die englischbuecher so anguck) und den sozialen problemen..also dass sie halt daheim auch nicht lernen oder HA machn oder so, ich weiss es nicht. ausserdem sind die nicht mal in der lage, einfachste spiele zu spielen. hab ein memorie gebastelt.. die haben ewig gebraucht, das prinzip zu verstehen, dann konnten sie nicht stillsitzen, haben die karten total verknickt und ausserdem die ganze zeit probiert zu spickeln.. und ich hatte einfach keinen bock mehr -.- also mach ich jetzt das, was vadya und bhavna mir sagen.. wird wohl vielleicht einfach das beste sein. aber trotzdem vielen dank fuer die ganzen tipps.. vielleicht kann ich ja doch das eine oder andere davon mal..einbauen..
Auch auf die Gefahr hin, mir den Unmut Deiner sämtlichen Tanten zuzuziehen: Du hast Recht. Du bist weder in Indien um das dortige Erziehungssystem zu reformieren noch bist Du Entwicklungshelferin an dieser Schule. Mach einfach das, was man von Dir erwartet (und vielleicht ein kleines bisschen mehr) und alle werden glücklich sein.
Beste Grüße aus Roßwag von Bernd.
Hi Vicky, ich gehe noch weiter und ziehe mir nicht nur den Unmut von Tanten sondern womöglich auch den von Onkeln zu: Sieh Dir mit wachen Sinnen an, wie der Unterricht gestaltet ist ob und wie das Schulsystem aufgebaut ist. Vielleicht (aber nur vielleicht) hast Du dabei die Erkenntnis, daß man dort das Unterrichten von Kindern - und zumal ja vielleicht auch von Problemkindern!! - ganz anders versucht als bei uns. Könnte es sein, daß das, was Du gerade erlebst, so eine Art von Kultur- und Schulkulturschock ist? Es hat in Englang vor Jahrzehnten einmal einen Schulreformer gegeben, der hat die herkömmlichen Schulsysteme mit (ich übertreibs jetzt mal total)ihrem "militärischen Drill", mit diesem unbedingten Gehorsam, mit diesen durchstrukturierten Ordnungssystemen, mit diesen z. T. unseligen Klassensystemen und dem Abfragen von eingetrichterten, eingebläuten und oft genug unsinnig auswendig gelernten Lernergebnissen in Form von Klassenarbeiten - dieser Pädagoge hat das in Frage gestellt. Vor allem auch, weil ja die Schüler, die das Lernziel am Ende des Schuljahres nicht erreicht hatten, zum Sitzenbleiben verdammt wurden - was letztendlich die Stigmatisierung eines Versagers bedeutet!! Es gibt Schulsysteme, die diesen Weg bewußt nicht gehen wollen und sich andere pädagogische Grundlagen suchen: Den Kindern einen Raum bieten, in dem sie so angenommen und aufgenommen werden, wie sie sind. Den Kindern die Möglichkeit geben, sich in diesen Schulräumen mit dem zu beschäftigen, was ihnen dort angeboten wird: Einfach nur ein Lieblingsbuch lesen, und wenn es nur Märchen sind. Oder einfach nur etwas basteln, und wenn es Papierflieger sind. Einfach nur in der Sonne sitzen und dösen und die Zeit (scheinbar) sinnlos vertrödeln. Die Kinder dürfen dies innerhalb der Schulräume ohne Ermahnungen und ohne Strafe so lange tun, bis sie von sich aus und aus eigenem Lernantrieb kommen und bei ihren Lehrern die Lernangebote, die ihnen vom ersten Tag an als Möglichkeit zur Verfügung gestellt und angeboten werden, holen. Und die meisten tun dies irgendwann! Diese Kinder lernen dann erstens, weil sie von ihrer Entwicklung her reif dafür sind (und das kann bei jedem Kind je nach Herkunft und Elternhaus ganz unterschiedlich sein)und zweitens weil sie neugierig darauf sind, etwas zu lernen. Die tun das dann auch für sich und nicht für ihre Eltern oder für den Lehrer!! Und manche dieser Kinder haben dann, je nach Begabung, innerhalb relativ kurzer Zeit sich alles Wissen angeeignet, um ein vom Staat konzipiertes Abitur abzulegen! - Vicky, dies nur als Kontrastprogramm zu unserem Schulsystem! Könnte es sein, daß an dieser indischen Schule ein ähnliches System angewandt wird und daß Du vielleicht einfach mal vor die Klasse hinstehen solltest und abwarten, ob überhaupt etwas, und wenn ja, was eigentlich von den Kindern selbst kommt? Was wollen und erwarten diese Kinder von Dir? Sind sie wirklich solche Slumkinder, die aus zerrütteten Milieus kommen, wo sie weitgehend sich selbst überlassen werden, keine Tagesstruktur erlernen, keine Basiserziehung erfahren, wie sich an Gebote und Verbote und Regeln für das gemeinsame Leben zu halten usw. usf. Was kannst Du hier voraussetzen und was nicht? Wieviel Struktur bringen diese Kinder mit und wenn ja - welche? Vielleicht íst es ja tatsächlich eine "Kulturdiskrepanz", die Dir da zu schaffen macht - neben all den Sprachproblemen! Oder es ist eine Art "Sonderschule" für Problemkinder???
Ich wünsch Dir auch bei diesem eventuellen Lernprozeß viel, viel Erfolg, warmherziges Einfühlungsvermögen und Geduld - und paß mir auf Deine Gesundheit
auf! Herzlichst aus S von CV
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