Dienstag, 17. Februar 2009

Mangalore

Von Mysore aus fuhren wir mit dem Zug nach Mangalore, die sechstwichtigste Hafenstadt Indiens. Vor allem Pfeffer, Kaffee und Cashewnüsse werden hier verladen – bis zu 33 Millionen Tonnen jährlich. Auch wir bekamen von diesen gewaltigen Exporten etwas zu spüren.. und zwar am Bahnsteig. Als wir aus dem Zug stiegen, fielen uns gleich Stapel von Säcken ins Auge. An einigen Stellen waren sie aufgeplatzt und wir konnten den Inhalt erkennen: rote Chilischoten. Wenige Sekunden wurden wir auch schon von Nießreizen gepackt.


Zunächst begaben wir uns auf eine Busfahrt durch die Stadt (allerdings entpuppte sich unser Ziel, die Ruine eines Forts Tipu Sultans, als klägliche Mauerformation am Ende der Welt) und endeten schließlich am Strand, wo wir erstmals dem Rauschen des Indischen Ozeans lauschten und eine Wassermelone schlachteten.


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