Sonntag, 31. Oktober 2010

Chhitkul

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Chhitkul, dem letzten Dorf vor der indo-chinesischen Grenze, welche in dieser Gegend in einem schroffen Bergrücken besteht. Von dort aus wanderten wir noch einige Kilometer das Tal entlang bis zu einem Stützpunkt der indischen Armee. Dort ist jegliches Weitergehen untersagt, näher kann man China nicht kommen. Die Landschaft war berauschend: Ein leuchtend blauer Himmel spannte sich über graubraunen Wiesen und Hängen, auf denen rostrote Büschchen und Bäume mit goldgelb verfärbtem Laub wuchsen. Der hellblaue Baspa-Bach spülte über weiße Kiesel und Bauern trugen Haufen des rötlichen Getreides zusammen, das in dieser Region des Himalayas traditionell angebaut wird.
[die Bergkette am Horizont stellt die chinesische Grenze dar..]

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hi Vicky, wunderschön, diese Berge. Wie hoch sind die dort? Wenn die Bauern jetzt ihre Ernte eintragen (und das noch auf den eigenen Köpfen, die haben noch nicht einmal Esel? Das wären zusätzliche Esser, die sie nicht ernähren könnten?, ist dann dort jetzt auch Herbst? Und wie sieht es dann im Winter aus? Viiiiiiel Schnee?! Gruß Caddi

Unknown hat gesagt…

Hallo Vicky, OOOhma und ich lesen gerade ein wenig in deinen wirklich spannenden und mitreissenden Ergüssen. Wir sind begeistert und Oooohma fragt, ob Du nicht mal eine Karte schreiben kannst. Wir sind bei Dir!
PAPA und OOOOHma