Montag, 4. Oktober 2010

Jodhpur again

Am nächsten Tag bestiegen wir um 8.30 Uhr einen Bus ins 350 Kilometer entfernte Jodhpur. Die Fahrt war sehr interessant, wir hatten eine berauschende Sicht auf ewig weit sich erstreckende Steppenebenen, sahen Antilopen-artige Tiere und tranken mit dem Busfahrer, der aussah wie ein schmieriger, dem Paramilitär Südamerikas angehörender underground-Kommandant, chai in einer ranzigen Roadside-Dhaba. Alle Fahrgäste (außer uns) waren Rajasthanis, traditionell ländlich gekleidet.. die Männer trugen Goldohrringe und Turban, die Frauen große Nasenringe und Gesichtsschleier.


[Blick aus dem Fenster bei einem unserer zahlreichen Stops in the middle of nowhere]


[wieder einmal genossen wir das Privileg, direkt hinter dem Fahrer zu sitzen.. 1-A-Aussicht!]

Gegen 14 Uhr erreichten wir Jodhpur, für mich fühlte sich nach meinem einwöchigen Aufenthalt hier alles etwas weniger verwirrend, fast bekannt an. Gitika, Sanyats Cousine, holte uns am Bombay Motor Circle, wo die Busfahrt endete, ab.. Hennis erster Eindruck der Stadt: remoteness, Staub.. „das Alderaan Indiens“ :) Bei Sanyats Eltern aßen wir zu Mittag und luden unser Gepäck ab, anschließend erkundeten wir die schöne blaue Altstadt und das Fort, von wo aus wir den wundervollen Blick über the old city und die die Stadt umschließenden Felsrücken genossen..


[Ankunft in Alderaan, Bombay Motors Circle :) ]



[Henni auf dem Meherangarh-Fort, im Hintergrund der Tempel für die local goddess und die beeindruckenden Bergrücken]

Keine Kommentare: