Freitag, 15. Oktober 2010

Theo, Tempel, Tee und Thali.. randomness in Benares

Am nächsten Morgen weckte uns unser Wecker erbarmungslos (und schon wieder) um 5.30 Uhr.. obwohl wir gerade so friedlich in unserem von Schweiß getränkten und Verbrennungsasche bestäubten Bettchen geschlafen hatten (Unterhaltung am Vorabend: „soll ich das Fenster aufmachen.. es ist so krass heiß?“ „ja.. nur zieht dann halt die ganze Asche von dem Scheiterhaufen da unten zu uns rein..“ „glaubst du, wir wachen morgen neben einer ebenfalls hereingewehten Hand oder so auf?“). Im Sauseschritt eilten wir zu einem Ghat und begaben uns auf eine Bootstour, um den Sonnenaufgang über der Ganga und die badenden Pilger in derselben zu beobachten.

Den Rest des Tages verbrachten wir relativ randomly mit dem Genuss etlicher Tassen Chai.. einerseits, weil uns seit Khajuraho ein stärker werdendes Kratzen im Halse plagte, andererseits weil wir die ansprechenden Tontöpfchen sammeln wollten, in denen der Tee serviert wird und die nach Gebrauch einfach auf den Boden geworfen werden..

Außerdem wanderten wir ohne jegliche Orientierung durch die verwinkelten und nie endenden Gassen der Altstadt, bewunderten die zahlreichen, wie aus dem Nichts auftauchenden kleinen Tempel und verloren jegliches Zeitgefühl..

[Henni und der Gurken-lingam]

[unser drittes zufälliges Treffen mit Theo, dem Koreaner!!]

[Henni und der Maharaja-Thali, den wir uns völlig ausgehungert zum Mittagabendessen (auch bekannt als lunner) gönnten.. gefolgt von Mangoeis, einem Special Lassi (wie special war er wirklich??) und den obligatorischen Mouthfreshner-Massen]

1 Kommentar:

Doro hat gesagt…

Klingt alles soooo exotisch und auch ganz schön gruselig. Randomly scheint eins Deiner neuen Lieblingswörter zu sein.
Jetzt wirst Du wohl wieder henni-los in Delhi sein und gar nicht mehr randomly studieren. Du wolltest doch noch was über Deine Hausarbeit berichten, die Du vor Henni's Ankunft geschrieben hast.
Ganz, ganz herzliche Grüße von Doro