Die Sonne war bereits im Untergehen begriffen und mit Einbruch der Dunkelheit wurde es reichlich kühl und unsere Finger klamm und steif. Daher kauften wir im winzigen Sangla neben einer wegen übermäßiger Fotografierwut dringend benötigten SD-Speicherkarte (mitten im Gebirge in einem kleinen Handyladen!!) auch Handschuhe und.. Rum :)
Zurück im Camp zogen wir wegen der weiter fallenden Temperaturen alle auffindbaren Pullover übereinander an.. ich zumindest. Für uns verfrorene, ohne Jacken miserabel ausgestatteten Amateure wurde netterweise ein Lagerfeuer entfacht, an welchem wir uns aufwärmten – unter anderem mit Koriander-Zitronen-Suppe und Rum-Cola. Nach dem Abendessen spielten wir bis spät in die Nacht Scrabble mit Sonu-Bhaiya, einem Bekannten von Sanyats Onkel, der den traumhaften Beruf hat, Betreiber des Banjara-Camps und Himalayatreckingwandergruppenführer zu sein.. Als wir uns dann in unser Zelt begaben, erwarteten uns erfreulicherweise mittels Wärmeflaschen vorgeheizte Betten. Unter den tonnenschweren Decken schauten bald nur noch unsere kühlen Nasenspitzen heraus und umgeben einzig vom Rauschen des 20 Meter entfernten Baspa schliefen wir friedlich ein.
1 Kommentar:
Gaaanz tolle Sache. Diese Freundschaft mit Sanyat und seiner Familie ist schon eine Riesensache für Dich. Gratulation!
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